| Vom 26. bis zum 30. April 2007 besuchte ich gemeinsam mit zwei Freunden eine langjährige Freundin in Paris. Ich selbst war zuvor erst einmal im Jahre 1994 für zwei Tage in der französischen Hauptsadt.
Kurz vor dem Abflug bin ich durchaus gespannt, was mich die Tage in Paris erwartet. Von Köln-Bonn aus fliegen wir zum Flughafen Charles de Gaulle.
Bei unserem ersten Gang durch die Innenstadt von Paris sehe ich, dass auch in den Schaufenstern der französischen Metropole meine Website "www.andresradio.de" beworben wird.
Wer in der wohl stadtbekanntesten Kirche "Notre Dame" eine Kerze anzünden möchte, zahlt fünf Euro. Ein Tipp für alle Schnäppchenjäger: Das Anzünden eines Teelichtes kostet nur schlappe zwei Euro.
An der Seine verkaufen etliche Händler alte und neue Bücher. Unter den ganzen Schmökern mache ich mein Erstlingswerk "Das verlorene Jahr" nicht aus. Bei Zeiten sollte es unbedingt ins Französische übersetzt werden!
Die Säulen im Innenhof des "Palais Royal" ziehen mich magisch an. Von einer der höchsten Säulen aus habe ich im Geiste einen wunderbaren Blick über halb Paris.
Selbstverständlich haben wir dem "Arc de Triomphe" einen Besuch abgestattet, auch wenn die Temperaturen ganz und gar nicht "arktisch" waren.
Wegen dieses Fotos hält meine Reisegruppe den ganzen Verkehr auf, was mich durchaus amüsiert. Es ist schon erstaunlich, wie geduldig all die Touristen warten, sobald irgendwo ein Schnappschuss gemacht wird.
An sich hatte ich mir vorgenommen, den Louvre zu betreten und die Museumswelt zu erforschen. Aber wer das riesige Bauwerk einmal komplett umlaufen hat, kommt ins Grübeln...
Unweit des "Hotel de Ville" residieren wir in einer Jugendherberge. Nur frage ich mich noch immer, wo im Zentrum das Rathaus gelegen ist...
Als wir diesen Straßenkünstler ausmachen, geselle ich mich sogleich für ein Bild dazu. Einhellig sind wir der Meinung: So wird es mir in 30 Jahren auch einmal ergehen.
Sollte es jemanden geben, der in Paris keinen Souvenirladen ausfindig gemacht hat, der bekommt von mir eins auf die Mütze! Die zahlreichen Ramschläden kann der gewiefte Städtereisende doch gar nicht übersehen...
Paris ist nicht nur eine Reise wert, die wenigen Tage haben Appetit auf mehr gemacht. Zwar musste ich nach den erlebnisreichen Abenteuern in der französischen Hauptstadt nahezu Privatinsolvenz anmelden, aber vielleicht reicht mein Erspartes in ein paar Jahren wieder aus, um erneut in die Stadt der Liebe zu reisen...
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