Am 21.03.2009 stellte ich gemeinsam mit meiner kongenialen Studioband meine erste EP "Wenn die Sonne scheint" vor. Gerockt wurde im Live-Bistro der Nachthallen Kassel.
Moderatoren-Guru
Durch den Abend leitet Joscha Wagner, der die einzelnen Protagonisten nach und nach auf die Bühne bittet. Und bevor auch nur ein Takt gespielt wird, müssen wir uns alle den spitzfindigen Fragen von Joscha stellen und dabei viel Taktgefühl beweisen.
Los geht's!
Nachdem ich drei meiner Komposition alleine rausgehauen habe, kommen mein Cousin Mark Lehmann und sein guter Kumpel Thorben Opfermann auf die Bühne. Erst brav Joschas Fragen mit leisen Tönen beantwortet, dann am Schlagzeug und am Bass laut den Ton angebend.
Unter Palmen
Direkt vor der Bühne haben sich rund 30 Freunde und Verwandte mehr oder minder freiwillig versammelt. Dabei sorgen sie von Beginn an für eine tolle Stimmung...
Gefühlvoll.
... und bei so viel Ansporn ist es keine Frage, dass ich alles in die Songs reinlege. Erstmalig bei einem Live-Auftritt dabei: Meine E-Ukulele.
Gitarren-Virtuose
Als letzter betritt Christian Baier die Bühne. Die Wiedersehensfreude mit Joscha ist groß, die beiden kennen sich aus Hamburger Zeiten. Chris hat meine EP produziert und es sich nicht nehmen lassen, bei der Release-Party dabei zu sein und die Saiten seiner E-Gitarre gekonnt zu bearbeiten.
Basser
Am Bass sorgt Thorben für die tiefen Töne, sein Markenzeichen: Die Sonnebrille, denn Musik kann man nicht sehen – man muss sie fühlen!
Mr. Beat
Das Schlagzeug spielt mein Cousin Mark. In Sachen Taktgefühl nimmt er es locker mit jedem Uhrwerk auf, er hat den Rhythmus im Blut, bei ihm ist jeder Schlag ein Volltreffer.
Wenn die Sonne scheint!
Zum großen Finale setzen wir uns alle Sonnenbrillen auf und rocken sogleich los was das Zeug hält: Wenn die Sonne scheint ertönt, und mit solchen Untertreibungen wie "das Publikum rastet aus" möchte ich hier gar nicht erst anfangen. Wir haben das Live-Bistro schlicht zerlegt. Mehr ist an dieser Stelle nicht zu sagen.
Saitenlage.
Mark wirbelt wie ein Hurrikane, Thorben zupft wie ein Weltmeister und auch Chris und ich holen das Letzte aus uns raus. Die Akkorde werden geschmettert bis ich schließlich...
Bodenhaftung.
... am Boden liege. Zugaben werden frenetisch eingefordert, wir lassen uns nicht lumpen und rocken für einige Lieder erneut los, denn Power-Pop erwärmt die Herzen.
Quartett
Am Ende gilt unser Dank dem großartigen Publikum, das bis zur letzten Sekunde mitgeht. Auch viele uns unbekannte Musikfreunde im Live-Bistro haben sich den Beats hingegeben. Somit liegt hinter Chris, Mark, Thorben und mir ein sehr stimmungsvolles Konzert. Auf bald!