| Am 20.11.2007 stellte ich in der Kasseler Komödie mein neues Buch Andres Reisen vor. Das zahlende Publikum zählte zum Glück nicht die Minuten – obwohl die Vorstellung am Ende 140 Minuten dauerte. Ich verlas Kapitelauszüge aus dem Buch, präsentierte neue Eigenkompositionen, legendäre Kracher und Hammer-Gags am laufenden Band – ganz doll.

Damit von Beginn an eine Reisestimmung aufkommt, betrete ich mit Hut die Bühne, den ich kurz darauf auf Anraten des Publikums wieder abnehme.
Gut 60 Zuschauer haben den Weg in die Komödie gefunden, und enttäuscht wurde hoffentlich keiner. Neben Familie und guten Freunden mache ich auch viele unbekannte Gesichter aus – und die sollen mich kennen lernen.
Selbstverständlich verlese ich etliche Kapitelauszüge aus meinem zweiten Buch, doch alle 209 Seiten kann ich natürlich längst nicht vortragen. Die Resonanz auf das erste Kapitel, "Mission Waterloo" etwa fällt sehr löblich aus – kein Waterloo also.
An der Ukulele biete ich etliche Eigenkompositionen dar, unter anderem meinen neuen Smash-Hit "Roter Salon" – mit Hilfe eines "kleinen" Verstärkers beschalle ich den Saal.
In der Pause gibt es im Foyer Häppchen, kein Wunder also, dass sich niemand für den Fotografen interessiert.
Derweil sitze ich Backstage in der Garderobe und gehe die Inhalte für den zweiten Teil der Show durch – und freunde mich zugegebenermaßen mit dem flauschigen Kostüm einer anderen Inszenierung an.
Matthias hat sich dankenswerterweise um die Eintrittskasse gekümmert – und unterhält sich in der Pause angeregt mit diesen drei Zuschauern.
Wochenlang habe ich mit den Machern des Theaters genau besprochen, wie das Bühnenbild für meine Buchpräsentation aussehen soll. Es ist ihnen sehr gut gelungen!
Nach meinem Auftritt zeigt sich Frank – Macher, Denker und Lenker des Freien Radios Kassel – zufrieden. Für den Sender hat er die Veranstaltung aufgenommen.
Zudem beginnt der offizielle Verkaufsstart von Andres Reisen. Gerne signiere ich die Bücher – und male auf Wunsch passend zum Thema Reisen Sonnenschirme ins Buch. Doch ich werde auch gebeten, etwa analog zum Paris-Kapitel, einen Eiffelturm zu zeichnen...
Schon jetzt freue ich mich auf weitere Auftritte – mein Dank gilt dem gut aufgelegten Publikum in der Komödie Kassel an diesem Abend.
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