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Kassel Lübeck

Auf den Sonderseiten zu meinem Erstlingswerk "Das verlorene" Jahr gibt es illustre Bilder und MP3-Ausschnitte der Buchvorstellung, Presseartikel und eine Leseprobe!
Zudem kann ergründet werden, warum ich überhaupt ein Buch geschrieben habe.


DAS VERLORENE JAHR - EIN SAMMELSURIUM AN EMOTIONEN

Besondere Bestell-Aktion!

Wer jetzt mein Erstlingswerk "Das verlorene Jahr" im Shop meines Verlages bestellt, bekommt portofrei ein Exemplar mit persönlicher Widmung für 9,90 Euro zugeschickt!

Und so geht's: Im Vereinsbuchladen in der Rubrik "Unterhaltung" mein Buch auswählen und (ganz wichtig!) im Bestellformular im Feld "Eine Notiz an uns" den gewünschten Widmungstext (entweder den eigenen Namen oder einen abweichenden Namen angeben, falls das Buch als Geschenk angedacht ist) eintragen.
Das signierte Buch wird binnen weniger Tage verschickt. Bestellen...

Infos zum Buch
Name: "Das verlorene Jahr - Ein Sammelsurium an Emotionen"
Verlag: Praxis-GmbH, Fritzlar
Seitenumfang: 141 Seiten
ISBN: 3980877884

Preis: 9,90 Euro

Erhältlich im Shop meines Verlages: www.vereinsbuchladen.de oder im Buchhandel

 

Warum ein Buch?

Von 1999 bis Mitte 2002 schrieb ich in Nordhessen verweilend regelmäßig Texte mit tiefschürfendem Gedankengut für die Jugendseite der ortsansässigen Tageszeitung, doch mit einem mal wurde diese eingestellt. Der Schock saß tief. Erst im Jahre 2004 raffte ich mich wieder auf und verfasse fortan neue Glossen, die für eine erlauchte Leserschaft auf meiner kleinen Radio-Homepage erscheinen.
Doch was genau geschah im Verlaufe des sagenumwobenen verlorenen Jahres 2003? Aus welchem Grunde schwieg ich wirklich? Mein erstes Buch lüftet dieses Geheimnis...

Die Entstehungsgeschichte

Das Geheimnis um mein erstes Buch "Das verlorene Jahr“ wurde in meiner Radiosendung am 16.11.2005 gelüftet. Den humorvollen Dialog mit dem staunenden Studiogast Michael als MP3 downloaden [5,3 MB]. Jetzt downloaden...

 

Am 19.05.2006 stellte ich in der Kasseler Creperie mein erstes Buch "Das verlorene Jahr - Ein Sammelsurium an Emotionen" offiziell vor.



Exklusive Leseprobe

«[...]. Am nächsten Samstag stehe ich auf der Matte in Achims - wirklich schräger Typ - Rockschuppen und sehe Hildegard wieder. Ich verweile auf einer Empore unweit der Tanzfläche - und plötzlich steht sie neben mir, nicht etwa ich neben ihr (weil ich neben mir stand), und spricht mich nett an: „Ah, da ist ja wieder der Landschaftsplaner.“ Und bevor ich jetzt meine abwegige Antwort kundtue, muss ich kurz erwähnen, dass ich zwar Landschaftsplanung studierte, mich jedoch bereits dazu entschlossen hatte, innerhalb des Fachbereichs zu Stadtplanung zu wechseln. Dieser Gedankengang verleitet mich wohl zu der folgenden Antwort. Ich wende mich ihr zu, schaue sie an und spreche genau zwei Worte: „Nein, Stadtplaner.“ Sofort drehe ich mich von ihr weg, sie zieht von Dannen und bereits wenige Sekunden später verspüre ich den unnachgiebigen Drang, mich kopfüber auf die Tanzfläche zu stürzen. So blöd kann man nicht sein. An mir ist ein Diplomat erster Güte verloren gegangen.

Doch wer jetzt glaubt, ich hätte diesen kapitalen Schnitzer noch am selben Abend ausgemerzt (ob Bundeskanzlerin Angela Merkel diese Redewendung auch verwendet?), der irrt, denn es wurde alles noch schlimmer. Viel schlimmer.

Ich trete die Flucht nach vorne an und hampele auf der Tanzfläche herum. Mal ganz davon abgesehen, dass es nur dämlich aussehen kann, wenn ein Zwei-Meter-Hüne versucht, sich den Rhythmen hinzugeben, fühle ich mich inmitten der anderen Tänzer beschützt, unnahbar, kann durchschnaufen, um dann gewiss im Laufe des langen Abends unter Umständen lässig in ihre „Ecke“ zu schreiten. Vergleichbar mit einem Boxring: In meinen Tanzpausen stehen wir uns diametral gegenüber - nur betreten wir die Tanzfläche nicht bei einem Gongschlag, sondern sobald ein tanzbarer Song eingeläutet wird. Tendenziell tanzen wir des öfteren gleichzeitig, was meinem geschulten Auge freilich nicht entgangen ist.

Im Jahre 2003 schwirrt mir so einiges vor den Augen rum – hier meine Zotteln am Strand unweit Perpignans am Mittelmeer.



Der offenkundig gleiche Musikgeschmack erklärt wohl die neuerliche Kontaktaufnahme auf der Tanzfläche (beschütztes Areal, Pustekuchen) ihrerseits, die mich selbstverständlich noch mehr überrascht als die erste: „Sag mal, ist dir eigentlich schon einmal aufgefallen, dass wir immer zu der gleichen Musik tanzen?“ Die Frage ist von ihr freundlich und bestimmt gestellt - optimal, um über Musik (mein absolutes Lieblingsthema neben ausschweifenden Gesprächen über die Patzer der Vergangenheit) zu reden. Ich drehe mich zu ihr, hole Luft (die mir scheinbar wegzubleiben droht), und spreche - genau, richtig geschätzt, zwei Worte: „Schon möglich.“ Drehe mich weg und tanze weiter. Bis heute ist mir nicht erklärlich, warum ich mich obgleich einer so abfälligen Reaktion überhaupt noch frei in der Öffentlichkeit bewegen darf. Meine Daseinsberechtigung hätte schon hier ablaufen müssen. [...].»

 


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